Sabine im Trailfieber

Höllentalklamm

Seit mich das Bergfieber vor noch nicht allzu langer Zeit erwischt hat, höre ich immer wieder, dass man die Zugspitze durch das Höllental besteigen muss. Natürlich war ich schon in meiner Kindheit öfter dort oben beim Skifahren, im Sommer allerdings noch nie. Youtube – Videos hatte ich mir im Vorfeld genug angesehen und nachdem ich in diesem Jahr schon den Watzmann überschritten hatte, machte ich mir bezüglich des Klettersteigs keine Sorgen. Die angegebenen 9 Stunden Gehzeit schreckten mich auch nicht wirklich, denn Bergläufe hatte ich in diesem Jahr genügend absolviert und eine gute Kondition war vorhanden. Trotzdem ließ sich niemand so wirklich motivieren, mit mir diese Tour zu machen, da sie doch sehr populär ist und meistens ziemlich überfüllt. So schloss ich mich kurzerhand einer DAV Unternehmung meiner eigenen Sektion an und am 8 September sollte das Abenteuer stattfinden. Eine Woche vorher lud Werner alle Teilnehmer zu sich nach Mantel ein, um noch einmal alle Voraussetzungen durchzusprechen und auch Hinweise bezüglich der Ausrüstung gab. Am 8.September früh um 3 Uhr sammelten sie mich beim MC Parkplatz in Wernberg und ich bestieg den VW Bus. Um halb sieben waren wir wie geplant in Hammersbach angekommen. Wetter war wie angekündigt mittelmäßig, Regen erst vor Nachmittag angesagt. Wir konnten pünktlich unsere Wanderung beginnen. Zuerst erreichten wir die Höllentalklamm mit seinen Schluchten und Wasserfällen, danach den Höllentalanger (wir konnten die Baustelle der neuen Höllentalangerhütte sehen!). Auf der weiteres Wanderung konnte ich auch noch einen Geocache finden, der auch mit Motivation war, dieses Abenteuer heute zu absolvieren. Nach „Leiter“ und „Brett“ kam schon bald die Überschreitung des Höllentalferners. Randspalte war kein Problem und so konnten wir ohne größere Mühen in den eigentlichen Klettersteig einsteigen. Dieser war sehr lang und steil, stellte uns allerdings zu keiner Zeit vor wirkliche Probleme. Nach 9 Stunden erreichten wir das goldene Gipfelkreuz. Leider war jetzt das Wetter so trüb, regnerisch und kalt, dass wir uns hier nicht lange aufhalten wollten. Mit der Zahnradbahn ging es nach unten und nach einer kurzen Wanderung waren wir wieder beim Auto. Bevor wir die endgültige Heimreise antraten, kehrten wir noch gemütlich ein und stärkten uns mit leckerem Essen.IMG_0726

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