Sabine im Trailfieber

Zillertal 14. – 15.1.2017

Sonntagsköpfl
Mit Fabi, Tom, Elmar und Irmi brach ich zum ersten Tourenwochenende in diesem Winter auf. Als Ziel wurden Gipfel rund um Hochfügen ausgewählt. Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns, aber erschüttern ließen wir uns dadurch natürlich auch nicht. Nachdem wir die Hochfügener Straße mit dem VW Bus hinter uns hatten, merkte Irmi, dass sie ihre Felle in der Unterkunft vergessen hatte. So machten sich Elmar und Irmi noch einmal auf den Weg nach unten, während der Rest einstweilen sich noch einen Cappuccino gönnte. Danach konnte es aber losgehen und nach ein paar kurzen Forststraßenhatschern ging es auch schon rein in den Wald. Abenteuerlich bahnten wir uns den Weg nach oben, immer wieder zweifeln, ob das auch die richtige Wegführung sei. Obwohl es insgesamt nur 800 Höhenmetern waren, die es zu bewältigen gab, merkte ich die Anstrengung schon ziemlich bald.

Die letzten Meter waren zäh, nicht zuletzt auch wegen es eisigen Windes. Aufgrund der Kälte hielten wir uns am Gipfel auch gar nicht lange auf und machten uns auf den Weg nach unten. Da die Lawinenverhältnisse auch nicht die besten waren, hielten wir konsequent Abstand zum Vordermann. Dies sollte sich auch auszahlen, da Elmar einmal doch tatsächlich eine Lawine auslöste. Am Ende ging alles gut und wir konnten den Tag in der Sauna schön entspannt ausklingen lassen.

Marchkopf
Der heutige Tag sollte uns auf den Marchkopf führen und 200 Höhenmeter mehr sollten es auch werden. Der Aufstieg war heute etwas entspannter als am Vortag, wenn auch nicht weniger anstrengend. Vielleicht sollte ich bei der nächsten Tour auch einfach bedenken, mein Triathlontraining die Tage vorher ein wenig zu reduzieren. Jedenfalls erreichten wir heute wenig spektakulär den Gipfel, wenn wir auch oben ob des fehlenden Gipfelkreuzes leicht irritiert waren.

Elmar erklärte uns dann dennoch, welche Gipfel wir rundherum sehen konnten. Als ich zuhause die GPX Daten übertrug, sah ich, dass wir gar nicht am Marchkopf waren 😉 Diese Tatsache erklärte auch, warum wir kein Gipfekreuz hatten. Wir standen quasi genau zwischen Marchkopf und Kraxentrager. Aber was soll es: Schön wars allemal und 1000 Höhenmeter waren geschafft!

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