Sabine im Trailfieber

Wuggi Schnuppertriathlon am 12.8.2016

Zu meinem Geburtstag habe ich von meinen lieben Arbeitskollegen einen Triathlon Einteiler geschenkt bekommen. Ich, die ich noch nie in meinem Leben einen Triathlon gemacht habe und es auch nicht im entferntesten vorhabe. Nichtsdestotrotz habe ich mich über das Geschenk gefreut und meinen Kollegen versprochen, dass ich mir in den Ferien einen kleinen Triathlon heraussuchen werden. So geschah es, dass ich am 13.8. in den bayerischen Wald fuhr, um am WUGGI Schnuppertriathlon teilzunehmen. Es waren 200 Meter zu schwimmen, 12 Kilometer mit dem MTB zu fahren und hinterher noch 3 Kilometer zu schwimmen. Vorsichtshalber hatte ich mich im Vorfeld erkundigt, wie denn die MTB Strecke so wäre. Technisches Mountainbiken wäre nämlich vollkommen ausgeschlossen. 3 Kilometer laufen waren kein Problem und schwimmen konnte ich nicht 😉

Abenteuerlich war schon unsere Anreise mitten durch den Woid. Immer wieder gab es Umleitungen und unsere Navi meinte es auch nicht gut mit uns. Tom, der schon ganz im Fieber seines eigenen wirklichen Triathlons am morgigen Tag war, wurde ob der wilden Routenführung immer wieder kurzzeitig aus seiner Tiefenentspannung gerissen. Doch das half alles nichts – wir mussten da hin, ich brauchte Beweisfotos für meine Kollegen.

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So kamen wir dann irgendwann am Höllensteinsee an und ich schlüpfte in meinen Einteiler. Jetzt wurde mir so richtig bewusst, auf was ich mich da eingelassen hatte. Ich musste tatsächlich in diese eiskalte Brühe springen und 200 Meter schwimmen. Iiiieeeehh. Mit am Start war nur eine einzige weitere Frau und eine handvoll Männer. Oh mein Gott.

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Aber jetzt kneifen geht auch nicht. Also Badekappe rauf, Schwimmbrille drüber und rein in die Fluten. Natürlich war ich letzte, aber bis zum Ende der Strecke konnte ich zumindest zu dem Schwimmer vor mir aufschließen und er war dann auch noch so nett, dass er mir aus dem Wasser half. Hinterher wurde ich frecherweise gefragt, wozu ich eigentich die Schwimmbrille aufhatte, denn mein Gesicht hatte keinen Wasserkontakt.

In der Wechselzone konnte ich einige Mitstreiter abhängen, da ich ja meinen Einteiler anhatte und nur noch in die Schuhe musste. Ich schnappte mein Bike und los ging es. Die Fahrt führte über Forstwege und auch immer wieder schöne Rampen hoch, ganz nach meinem Geschmack. Doch dann kamen nur noch technische Stücke und die Jungs von hinten holten auf, weil denen sowas natürlich gefiel. Ich hingegen schob mein Radl. Am Ende der Radstrecke kam dann das Gemeinste: Ich musste meinen 14 Kg Brummer 20 steile Stufen hinauftragen. Beinahe hätte ich an Aufgabe gedacht, wären nicht oben lachenderweise Tom und Wolfgang gestanden, die mich anfeuerten. Nun gut, die Wechselzone war wieder erreicht und meine Lieblingsdisziplin sollte kommen. Von der vielen Plagerei beim Biken war ich aber dann doch ein wenig müde und ich war froh als auch diese 3 Kilometer ihr Ende fanden 😉

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Dennoch kam ich nicht als Letzte ins Ziel, ich glaube 3 Personen finishten hinter mir 😉
Fazit: A Gaudi war´s trotzdem!;-)

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