Sabine im Trailfieber

Trainingslager Mallorca

26. März bis 3. April 2016

Aufgrund der Staffel Teilnahme beim Rother Triathlon musste ich in diesem Frühjahr meine sportliche Energie ins Rennradfahrer investieren. Deshalb hatte ich mich dafür entschieden, zusammen mit Freunden nach Mallorca ins „Trainingslager“ zu fahren. Die Ansage lautete: „Lockeres Fahren im GA 1 Bereich!“ So starteten wir am Freitag Richtung Alcudia. Da der Abflug schon sehr früh war, konnten wir an diesem Tag noch die Leihräder vom Hürzeler holen und sogar noch eine kleine „Einrollrunde“ nach Petra ins legendäre Straßencafé unternehmen. Der heutige Abend sollte dann recht kurz werden, waren wir doch alle sehr müde ob der kurzen Nacht. Am Ostersonntag kurbelten wir noch einmal Richtung Petra, allerdings schon mit der ein oder anderen Schleife dazu, so dass es am Ende 99 Kilometer und knappe 700 Höhenmeter waren.

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In der Nacht überfiel mich ein Bauchvirus, der mir eine Teilnahme an der darauffolgenden Tour unmöglich machte. Ich blieb stattdessen im Bett und litt still vor mich hin. Für Dienstag stand Cap de Formentor auf dem Programm und weil es eine kürzere Etappe sein sollte, entschied ich mich, mitzufahren. Da heute auch ein 6 Kilometer langer Anstieg dabei sein sollte, war das ganz gut für mich, denn ich brauchte dann nicht im Windschatten fahren und konnte mein eigenes Tempo durchziehen. Oben angekommen gab es eine kleine Stärkung und schon gings wieder hinab. Die Jungs sausten natürlich an mir vorbei, denn bei 50 km/h ist bei mir Schluss mit lustig 😉 Am Ende waren es wie angekündigt 60 Kilometer mit ca. 900 Höhenmetern. Zwei Freunde von Tom wollten bei der Mittwochsrunde dabei sein und wählten als Ziel Sa Calobra aus. Schon nach wenigen Kilometern merkte ich aber, dass ich das Tempo keinesfalls mitgehen kann. Nicht einmal das Fahren im Windschatten hätte mir hier wirklich helfen können. Das Tempo war hier schlichtweg zu hoch für mich. Zu meiner eigenen Beruhigung muss ich mich aber selber daran erinnern, dass ich gerade mal seit einem guten Jahr auf einem Rennrad sitze. Da fehlte es noch hinten und vorne an Allem 😉 Tom blieb dann bei mir und wir radelten langsam wieder Richtung Hotel. So wurden es heute leider nur 50 Kilometer und ich war doch ziemlich geknickt.

Die Orientetappe stand für Donnerstag auf der Tagesordnung. Irgendwie wollte bei mir keine so richtige Freune aufkommen. Der Bauchvirus war immer noch nicht so richtig vorbei und demzufolge konnte ich auch nicht wirklich gut mithalten. Somit war es auch nicht gut möglich für mich, das Fahren im Windschatten zu üben. Das Tempo war für mich über weite Strecken zu hoch und ich musste immer wieder abreißen lassen. Wenigstens bei der Bergetappe Richtung Orient kam ein wenig Freude auf, ich konnte wieder mein eigenes Tempo fahren. Am Ende des Tages waren es 114 Kilometer mit 1000 Höhenmetern. Eigentlich hätte ich an diesem Tag schon ein wenig stolz auf mich sein können. Hm! Freitag war Regentag!

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Samstag holten wir eine Freundin in Can Picafort ab und es sollte eine Runde Richtung Randa werden. Tina erkannte bald die Ausbaufähigkeit meines Fahrvermögens, blieb aber die meiste Zeit bei mir und redete mir gut zu 😉 So konnte ich mich dann doch immer wieder motivieren, den anderen „in den Hintern zu fahren“. Am Ende der Tour zeige die Uhr 140 Kilometer und 1223 Höhenmetern. Das Ganze bei einem guten 24 er Schnitt. Zugegebenerweise war ich aber heute am Abend echt platt. Mein Leihfahrrad brachte Tom zurück, ich wäre nicht mehr im Stande gewesen. Am Sonntag machte ich mit Tom dann nur noch einen Traillauf von 17 Kilometern, denn abends um 17 Uhr wurde ich abgeholt und zum Flughafen geschippert.

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FAZIT:
Leihfahrrad bei Hürzeler ist eine super Sache. Für 120 Euro hatte ich eine ganze Woche ein perfekt auf mich zugeschnittenes Bike. Radfahren auf Mallorca finde ich auch megainteressant. Für mich wird es allerdings wichtig sein, beim nächsten Mal auf eine homogenere Gruppe zu achten. Im Hinblick auf den Rohtriathlon werde ich mir als Ziel nun einen 25er Schnitt setzen. Ich habe noch 3 Monate Zeit, um zu trainieren. Mal sehen!

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