Sabine im Trailfieber

Silvester 2016

Wie schon in den letzten beiden Jahren, ergab es sich auch dieses Mal wieder, dass wir Silvester auf einer Hütte verbringen wollten. Und genauso sollte es auch heuer wieder der Einstieg in die Skitourensaison werden. Aufgrund von Schneemangel wurde es allerdings nichts mit den Skitouren, dafür aber wurden es Winterwanderungen bei strahlend blauem Himmel. Einen Tag vor Silvester machten wir uns auf den Weg nach Kärnten, Ziel war das Sadnighaus im Astental.

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Zimmerbelegung erfolgte dann ganz pragmatisch nach Schnarchern und Nichtschnarchern. Ich verrate an dieser Stelle nicht, in welchem Kämmerchen ich meinen Platz fand. Am ersten Abend wurde es nicht allzu spät, alle fieberten der ersten Wanderung am nächsten Tag entgegen.

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Um 9 Uhr morgens, nach einem leckeren Frühstück vom Büffet, starteten wir unseren Marsch Richtung Stellkopf. Es war kalt, aber dafür keine Wolke am Himmel zu entdecken. Langsam pirschten wir uns dem Gipfel entgegen und oben angekommen wurde kräftig geposed. Jeder wollte seine ersten Fotos des diesjährigen Skitourenwinters knipsen. Nach den ausgiebigen Fotoshootings und nachdem auch alle ihre Brotzeit verputzt hatten, ging es wieder runter Richtung Sadnighaus. Am Ende waren es 12,5 Kilometer und gute 1000 Höhenmeter.

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Nachdem wir uns bei ein paar Saunagängen wieder aufgewärmt hatten, konnte der Silvesterabend beginnen. Der Haubenkoch Heinz zauberte ein 7-Gänge Menü und terminierte es so passgenau, dass wir genau eine Minute vor Mitternacht den letzten Bissen hinunterschluckten. Jeder einzelne Gang war ein Kunstwerk seinesgleichen, lediglichmit dem „Hasenfilet“ hatte ich so meine Probleme ?

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Zwischen den einzelnen Gängen packte Elmar seine Gitarre hervor und irgendwann konnte keiner mehr umhin, „Country Roads“ mitzuträllern. Den restlichen Gästen des Sadnighauses schien unser Gegröhle auch nichts auszumachen, denn immer wieder klatschten sie Beifall ?
Auf der Terrasse des Sadnighauses tanzten wir dann ganz stilecht zu Musik von Richard Strauss ins neue Jahr hinein. Danach gabs noch etwas Käse vom Büffet und schon war man wieder mittendrin in 2017.

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An Neujahr hieß unser Ziel Mohar-Überschreitung. Wiederwaren es um die 12 Kilometer, allerdings brachten wir es nur auf knappe 800 Höhenmeter.

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Da wir tags zuvor alle unsere Teller so schön aufaßen, wurden wir auch heute wieder mit bestem Sonnenschein belohnt. Heute gönnte ich mir am Nachmittag lauwarmen Käsekuchen mit frischen Früchten und warmer Himbeersoße. Mega! Danach ein wenig Sauna und schon ging es wieder zum Abendmenü. Da wir uns am Silvesterabend so schön eingesungen hatten, machten wir da an diesem Abend gleich noch ein wenig weiter. Aber auch hier blieb es wieder bei den altbekannten Lieder, denn Textschwierigkeiten an allen Ecken und Ende mussten wir feststellen. Fürs nächste Jahr werden wir wohl ein Textheft für alle erstellen müssen ? Nach all der Singerei und Ratscherei machten sich alle wieder schön brav auf, ihr Schnarcher- oder eben Nichtschnarcherzimmer zu suchen.

Ehe wir uns versahen, war auch schon der letzte Tag angebrochen und wir entschieden uns heute für einen Berglauf. Nach dem Frühstück chillten wir erst noch ein wenig, bevor wir dann losliefen Richtung Glocknerblick. Wir hielten uns hier nicht lange auf, waren wir doch nassgeschwitzt und es wehte ein eiskalter Wind, wenn auch immer noch bei strahlend blauem Himmel.

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Unten angekommen, entschieden sich die beiden Jungs, dass es ihnen bereits genügte. So machte ich mich kurzentschlossen alleine auf, noch ein paar Höhenmeter zu absolvieren. Es hielt sich aber dennoch in Grenzen, am Ende waren es 15 Kilometer und gute 500 Höhenmeter. Während ich so die letzten Meter Richtung Sadnighaus lief, fiel mir plötzlich wieder der Käsekuchen vom Vortag ein ?

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So wurde rasch geduscht und schon saß ich bei köstlichem Käsekuchen und ließ den letzten Hüttenabend langsam beginnen. Nach dem Essen luden heute einige aus unseren Gruppe aus den verschiedensten Gründen auf ein Schnäpschen ein. Am Ende des heutigen Abends saßen wir alle im Nichtschnarcherzimmer, vertilgten die letzten mitgebrachten Chips und was sich da sonst noch alles fand. Highlight dürfte aber gewesen sein, dass sich herausstellte, dass unser Elmar ein Meister im Vorlesen ist. Gespannt hingen wir alle an seinen Lippen als er seine Gute Nacht Geschichte vorlaß. Sensationell!

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück war dann das diesjährigen Silvesterhüttenwochenende auch schon wieder Geschichte. Vielen Dank an Nadine, die wie schon in den Vorjahren alles organisierte, so dass es uns an nichts mangelte. Chapeau!

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