Sabine im Trailfieber

Salomon Zugspitz Ultratrail

BildAm 21. Juni 2014 sollte der Salomon Zugspitz Ultratrail in MIttenwald starten. 36 Kilometer und knapp 2000 Höhenmeter waren zu absolvieren. Mit von der Partie waren Helga und Martin.

Drei harte Trainingsmonate lagen hinter Helga und mir. Martin hatte in diesem Frühjahr schon den Hamburg Marathon in 3:09 gefinished und war beim Rennsteiglauf über 72 Kilometer dabei. Man kann also sagen, dass wir alle drei einigermaßen gut vorbereitet in dieses Rennen gehen konnten.

Martin holte uns am Freitag um 4 Uhr ab und wir fuhren direkt nach Grainau, um die Startunterlagen abzuholen. Das Wetter war richtig mies, es war kalt und es regnete. Ich überlegte schon, ob ich mich mit meiner kurzen Laufhose für morgen da nicht verschätzt hatte. Vorsichtshalber kaufte ich mir auf der Marathonmesse Kompressionsbeinlinge.

Nach der Marathonmesse fanden wir in Garmisch eine Pizzeria und ließen es uns bei einem Bier, einem Weinderl und einer leckeren Pizza gut gehen.

Beim Hinausgehen aus der Pizzeria hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Alpspitze und nun wurde es Martin zum ersten Mal bewusst, dass er da morgen rauf musste 😉

Wir fuhren nun nach Krün in unsere Unterkunft und studierten nun noch einmal genau den Streckenablauf und ob wir auch alles Notwendige in unseren Rucksack gepackt hatten.

Um 22 Uhr krochen wir ins unsere Betten und ich schlief dann auch relativ entspannt schnell ein.

Früh um 6 Uhr nahmen wir das Frühstück auf unserem Zimmer ein und machten uns dann auf den Weg nach Grainau. Ein Shuttlebus brachte uns dann nach Mittenwald zum Start.

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Um 10 Uhr war der Startschuss für den Basetrail und das Wetter war prächtig. Meine Beinlinge konnte ich weglassen und auch auch Laufen im Shirt war kein Problem.

Der Startschuss fiel und wir blieben erst einmal alle beieinander. Schon bald zeigte sich aber, dass der Martin locker hätte zulaufen können. Da es aber sein erster Berglauf war, wollte er lieber hier bleiben aus Sorge sich zu “Verzocken”!

Ab Kilometerr 15 ging es dann richtig zur Sache. Die Stöcke wurden ausgepackt und in Serpentinen ging es langsam aber stetig hoch zur Alpspitze. Vom landschaftlichen Erlebnis muss ich hier anmerken, dass sowohl der Irontrail als auch der Dreizinnenlauf im letzten ein wesentlich größerer Augenschmaus waren.

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Helga blieb ab hier ein wenig hinter uns, da nun doch jeder sein Tempo machen musste. Auch Martin entfernte sich von uns. Allerdings wartete er immer wieder auf mich, wenn er wieder eine kleine Bergetappe erklommen hatte.

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So standen wir irgendwann gemeinsam auf der Alpspitze und genossen den Rundblick. Hier trafen wir auch auf Isa, die extra mit ihrem Freund aus München angereist war, um ihre Mama anzufeuern.

Auch die letzte Verpflegung nahmen Martin und ich noch gemeinsam ein. Ab hier sollte es dann aber so richtig bergab gehen.

Alle die ich nun bergauf überholt hatte, liefen nun an mir vorbei ;-(

Ich schaffte es einfach nicht, einen einzigen schnellen Schritt zu tätigen. So tapste ich mich eher ins Ziel als dass das irgendetwas mit Laufen zu tun hätte.
Das Ziel erreichte ich schließlich in einer sehr guten Zeit von 6 Stunden und 22 Minuten. Damit kann ich mehr als zufrieden sein.

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Martin absolvierte den Trail in 6 Stunden, Helga in 6h 38.

Fazit:

Bergablaufen will trainiert werden!

Karte

Übersicht

hm

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