Sabine im Trailfieber

OVL – Cup Flossenbürg 16. Mai 2014

Um 18.35 Uhr war es wieder soweit. Bei Eisenkälte stand mein zweiter OVL Wettkampf in diesem Jahr auf dem Programm. Kurz vor dem Start checkte ich noch schnell die Starterliste und konnte keine Nabburger Frauen entdecken 😉 Waren sie es doch, die mich letztes Jahr stark motivierten, meine Zeit auf die kurzen Distanzen zu verbessern. Gerade in Flossenbürg war 2013 das letzte Rennen des OVL Cups und hier hatte ich es dann auch erstmalig geschafft die beiden Nabburger Konkurrentinnen zu schlagen. Leider waren sie nun heuer nicht am Start.

Alle anderen Teilnehmerinnen meiner Altersklasse dürften kein großes Problem darstellen – so dachte ich zumindest.

Der Startschuss fiel und da ich wieder einmal ziemlich hinten im Feld stand, mussten bei schwierigem Gelände etliche “ältere” Läufer überholt werden. Schon kurz nach Verlassen des Sportgeländes hörte ich dann intensive Schnaufgeräusche hinter mir. Nichtsahnend lief ich mein Rennen und merkte aber schon bei einem Kilometer, dass die Zeit mit 5:01 nicht wirklich prickelnd war. Das Geschnaufe hinter mir wurde auch bei der Bergetappe im Wald nicht leiser und langsam ahnte ich, dass es sich um eine Läuferin aus den eigenen Reihen handeln könnte. Bei erneutem Eintreffen am Sportgelände feuerten die Plößberger Fans kräftig an und da hörte ich tatsächlich nicht nur meinen Namen, sondern auch – und genau das hatte ich vermutet – den von Andre

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“Boah”, dachte ich mir, “die wird doch nicht allen Ernstes glauben, dass sie mich schlagen kann.” Ich zog das Tempo ein wenig an, doch sie heftete an meinen Fersen und das Geschnaufe steigerte sich ins Unerträgliche. Wirklich viel Zulegen konnte ich nun auch nicht mehr, da mir meine intensiven Bergläufe der letzten Tage doch kräftig in den Beinen lagen. Kurz vor Beginn des Bergstücks überholte mich Andrea doch tatsächlich. Aber das durfte ich mir nicht bieten lassen. Ich konterte und übernahm erneut die Führung. Das Rennen blieb hart bis auf die letzten Meter. Mit 5 Sekunden Vorsprung lief ich am Ende vor Andrea ins Ziel mit einer Zeit von 17:25.

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Puh – das war ein echter Kampf.

Fazit für mich: Beim nächsten OVL – Wettkampf vorher 2 Tage Pause machen 😉

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