Sabine im Trailfieber

Hochtour im Ötztal 18.7 – 20.7.2014 (Martin – Busch – Hütte)

An diesem Wochenende stand meine allererste Sommerhochtour vor der Tür.
Zusammen mit Elmar und Tom ging es am Freitag los Richtung Garching. Nachdem wir in Weinberg Tom und am PP in Garching die Caro eingesammelt hatten, fuhren wir weiter nach Weilheim zu Mario. Von hier aus chauffierte uns dann Mario mit seinem rasanten Passant Combi bis nach Vent (über den Fernpass!).

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Knappe 2 Stunden benötigten wir vom Parkplatz bis zur Martin Busch Hütte, wobei die Männer kurz nach uns eintrafen, da Tom nach einem Kilometer noch einmal umkehren und zum Auto zurückkehren musste. Wir hatten das Seil vergessen ;-(
Oben angekommen war es dann schon fast Zeit für Hüttenruhe. Wir bekamen noch eine heiße Suppe und schon ging es ab ins Lager.
Wir hatten uns für den Samstag die Tour zur Hinteren Schwärze vorgenommen (3624 m).So marschierten wir in einer 4 er Seilschaft los (Mario wurde krank und fuhr mit dem Zug wieder nach Hause!).

2014_07_ôtztal_2048_0041Irgendwie mussten wir den richtigen Weg verpasst haben, denn aus den vorgegebenen 7 Stunden wurden am Ende 11 Stunden. Tatsächlich passierte es auch, dass Tom an einer Stelle in eine Spalte stürzte.

2014_07_ôtztal_2048_0007Gottseidank war die Spalte von der Art, dass er sich selber wieder befreien konnte. Da redeten wir noch die ganze Zeit davon, dass Caro und ich definitiv keinen befreien könnten und schon hatten wir den Ernstfall. Ich hatte zwar erste Erfahrungen im Spaltenbergen im Winter sammeln können, aber da wäre in jedem Fall eine gehörige Auffrischung nötig.

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Allergrößten Respekt hatte ich vor den letzten Metern zum Gipfel.

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Zuerst musste ein Firngrad im Alleingang überwunden werden und die allerletzten Meter waren dann ungesicherte Kletterei der Schwierigkeit 1.

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Hinterher kann ich dazu nur sagen, dass das noch das am wenigsten Anstrengende des heutigen Tages war 😉

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Die Länge der Tour ging gewaltig in die Beine und obwohl von uns wirklich untrainiert waren, waren wir doch am Ende richtig platt.

Nach einer deftigen Brotzeit und einer heißen Dusche kehrte aber wieder Leben in uns alle und Elmars mitgebrachter Rotwein hob sofort wieder unsere Stimmung.

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Finailspitze vorgenommen.
Das Wetter war uns aber nicht wirklich hold und so wurde aus der Tour nur eine Wanderung zur Similaunhütte. Dort gefiel es uns dann so gut, dass wir uns vornahmen, von dort aus einmal Skitouren zu unternehmen.
Nach einem leckeren Latte Macchiato ging es dann zurück zur Hütte und hinan zum Parkplatz.

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Wir schnappten uns Marios Auto und tuckerten los nach Weilheim.

Wir entschieden uns für den Zirler Berg, da für den Fernpass Stau angekündigt war.

Bei Mario angekommen wurden wir noch mit einem Cappuccino verwöhnt und dann ging es weiter bis Garching.
Hier verabschiedeten wir die Caro und ab ging es in die Oberpfalz.

Schön war´s! Und freie Gipfelkletterei ist nicht so dramatisch wie ich dachte 😉

Anmerkung: Die Andern hätten mir schon sagen können, dass man den Helm etwas anders trägt 😉

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