Sabine im Trailfieber

Neue Bamberger Hütte

Im letzten Jahr waren wir Ende Januar beim Ultramarathon in Rodgau am Start. Heuer entschieden wir uns für eine Skitour mit Freunden. Am Freitag reisten wir in die Kitzbühler Alpen zur Neuen Bamberger Hütte. Da es bereits dunkel war, als wir ankamen, mussten wir im Schein der Stirnlampen 700 Höhenmeter aufsteigen. Wir benutzten den Sommerweg und so stellte uns der Aufstieg vor keine größeren Schwierigkeiten und es war ein super Erlebnis bei einem Wahnsinnssternenhimmel zu marschieren. Oben angekommen wunderten wir uns, wo denn der Rest der Truppe war, die längst hätten hier sein müssen, da sie ja den weitaus kürzeren Anfahrtsweg hatten. Der Wirt erzählte uns dann, dass es Mitternacht werden würde, da sie sich verstiegen haben. Das konnten wir zuerst nicht so recht glauben, war doch der Mario als ausgebildeter Hochtourenführer dabei 😉

Aber wie sich herausstellte, stimmte dies tatsächlich und nachts um 1 Uhr kamen sie an der Hütte an und hatten 1500 Höhenmeter in den Beinen. So schliefen wir am nächsten Tag etwas länger und als Gipfel wurde der Salzachgeier ausgesucht. Bei super sonnigem Wetter wurde es eine schöne Tour und auch die letzten Meter bis zum Gipfel ohne Skier waren ganz nach meinem Geschmack. Nach Brotzeit und Gipfelschnaps ging es wieder hinunter zur Hütte.

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Am nächsten Tag konnten wir nur noch ein wenig rund um die Hütte aufsteigen. Es hatte geschneit und immer noch war die Sicht sehr schlecht. So machten wir uns daran, den Umgang mit Pieps und die dazu gehörigen Vermisstensuche aufzufrischen.
Und schon war wieder ein schönes Tourenwochenende zu Ende, wenn auch die Schneelage es heuer nicht gut mit den Tourenfans meinte.

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