Sabine im Trailfieber

München – Venedig Teil 3

Södale – mittlerweile ist es kurz vor Weihnachten und ich hole nach, was ich eigentlich schon im September machen wollte.
Ich schreibe einen Bericht über mein MUC – VEN Vorhaben 😉

Plan für diesen 3. Teil war eigentlich so: Ich wollte gleich zu Beginn der Sommerferien in Hall starten und bis Stein wandern. Leider spielte das Wetter den gesamten August nicht wirklich mit. Es waren zwar immer mal wieder einigermaßen “gute” Tage dabei, aber eben kein stabiles Hoch, das es mir möglich machte, mehrere Tage alleine in den Alpen zu wandern.

Ich wollte tatsächlich auch alleine laufen, um einmal die Erfahrung zu machen, wie sich das so anfühlt, wenn man keine Gesprächspartner neben sich hat und auch für die gesamte Planung völlig auf sich alleine gestellt ist. Aber wie gesagt – so sollte es ja nicht sein.

So machte ich mich dann dennoch Anfang September auf den Weg nach Scharnitz (Opa und Julian brachten mich hin!) und ich wanderte von hier aus bis zum Karwendelhaus. Wettertechnisch waren es perfekte Bedingungen – nicht zu warm und nicht zu kalt.

Karwendel

Unterwegs traf ich auch schon einige Wanderer, mit denen ich mich später am Karwendelhaus auch tatsächlich anfreunden sollte. Oben angekommen genoss ich erst einmal Spinatknödel in Gorgonzolasauce und erfuhr dann auch gleich, dass das Überqueren der Birkarspitze aufgrund von Schnee nicht möglich war. Und wieder wurden meine Pläne zunichte gemacht und ich musste umplanen. So schloss ich mich aber kurz entschlossen 4 Männern an, die es trotzdem wagen wollten, den Schlauchkarsattel zu überschreiten.

Karwendel Karwendel

Beim Frühstück am nächsten Morgen wurden wir dann aber vom Wirt des Hallerangerhauses davon abgehalten, dieses Wagnis einzugehen. So marschierten wir schließlich außenrum (ca. 35 km) zum Hallerangerhaus. Hier traf ich auch die beiden Paare wieder, die ich schon gestern beim Aufstieg kennen gelernt hatte. Es wurde ein netter Abend und am nächsten Tag stieg ich ab nach Hall, wo Opa und Juli mir schon entgegen wanderten.

FAZIT:

Einen Bericht ein halbes Jahr hinterher zu schreiben ist wahrlich Mist. All die schönen Eindrücke kann man nicht mehr wirklich gut zu “Papier” bringen. Eines ist mir aber haften geblieben: Alleine wandern hat seinen absoluten Reiz. Und auf dem E9 nach Venedig ist man definitiv nicht lange alleine 😉

1 Kommentar

  1. K2

    Hey.

    Spannend zu lesen, wann geht’s denn weiter ?

    K2.

    Antworten

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