Sabine im Trailfieber

Marathon Hamburg

Im Februar wurden uns 2 Startplätze für den Hamburg Marathon angeboten. Wir überlegten nicht lange, buchten Hotel und letztendlich auch noch einen Flug. Samstag, den 16. April machten wir uns auf den Weg und landeten so pünktlich in Hamburg, dass wir noch ganz gemütlich die Startunterlagen abholen und ein wenig auf der Marathonmesse umherschlendern konnten.

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Am Tag des Marathons stand das Thermometer bei 5 Grad, allerdings zeigte sich ab und zu die Sonne bei relativ wenig Wind. Um 9 Uhr standen wir pünktlich in unserem Startblock und 10 Minuten später waren wir dann auf der Strecke.

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Sabine:
Da ich vor den Osterferien lange Zeit erkältet war, hatte ich bis zum Start des Marathons keinen einzigen langen Lauf absolvieren können. Aufgrund dieser Tatsache entschied ich mich dafür, nur bis zur Halbmarathonmarke zu laufenund dafür aber alle Reserven zu mobilisieren. Mein persönliches Ziel lag in etwa bei einer Stunde und 47 Minuten. So trennten sich auch unsere Wege ab der Startlinie, denn da ich ja nur die Hälfte von Helgas Strecke laufen musste, war das Tempo dafür etwas höher. Die Schwierigkeiten der ersten Kilometer bestanden darin, dass ich ständig überholen musste, das Teilnehmerfeld aber mehr als dicht gedrängt war. So ging es immer wieder im Zick Zack bis Kilometer 12. Ein Blick auf die Uhr verriet mir aber, dass ich gut in der Zeit lag. Sogar 1:45 rückte in greifbare Nähe. Zum Glück lichtete sich das Feld nun ein wenig, ich schluckte ein Gel und trotz brennender Oberschenkel war nun Kämpfen angesagt. Nur verschwommen nahm ich die Hamburger Sehenswürdigkeiten war, denn ich war nun im Fieber und wollte siegen :-). Und tatsächlich sollte ich es schaffen. Bei Kilometer 21,1 beendete ich mein persönliches Rennen und die Uhr zeigte 1:44:22!

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Helga:
Ich lief locker los. Eine neue Bestzeit hatte ich mir nicht vorgenommen, da meine Vorbereitungsphase dafür zu kurz war. Bis zu Kilometer 21 fühlte ich mich ganz gut und lag zeitlich bei 1:54:10. Doch leider bekam ich dann Probleme mit dem Magen und konnte das Tempo nicht beständig durchhalten. So wurden meine Zwischenzeiten in der zweiten Hälfte des Marathons dann auch langsamer. Am Ende freute ich mich, dabei gewesen zu sein und die tolle Hamburger Atmosphäre erlebt zu haben. Mit einer Zeit von 3:58:52 bin ich für einen Frühjahrsmarathon letztendlich zufrieden.

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Fazit: Die Reise nach Hamburg hat sich gelohnt, da wir zwei wunderbare Tage erlebt haben. Ein Besuch auf der Davidwache sowie der Verzehr einer Fischsemmel rundeten unseren Marathontag perfekt ab.

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