Sabine im Trailfieber

Laufen, laufen, laufen

Berlin Marathon

Nach den wunderbaren alpinen Erlebnissen am Ende der Sommerferien, stand der Herbst ganz im Zeichen des Laufens.

Vor allem Nach dem Run2 war ich wieder richtig motiviert, mehr mich der Lauferei zu widmen.

Der Auftakt sollte der Berlin Marathon sein, für den mir schon im Vorjahr das Losglück hold war. Ich hatte keine Ambitionen auf eine Bestzeit, denn dafür fehlte hinten und vorne das Training. Mit soliden 4 Stunden wollte ich den für mich schönsten Stadtmarathon genießen. Mit angereist waren Tom als Fotograf und Markus Raab „Ranzl“ als weiterer Läufer des TSV.

Schon bei der Startaufstellung wanderte ich einen Startblock weiter nach hinten, damit Markus und ich nicht alleine jeder in seinem Block so lange auf den Startschuss warten musste. Die ersten Kilometer liefen wir gemeinsam, später setzte ich mich etwas ab vom Ranzl. Wenn ich auch heuer nicht schnell war, dann doch „zäh“ hinten raus 😉 Letztendlich konnte ich bei wunderbaren sommerlichen Temperaturen mein gestecktes Ziel erreichen: 4:00:02 – Punktlandung!

Lindau Halbmarathon

Für die Skinfitcrew durfte ich beim Dreiländer Marathon in Lindau teilnehmen.

Zu Zweit reisten wir schon einen Tag vorher nach Lindau, holten die Startunterlagen und trafen uns dann noch mit Bekannten.

Das Besondere an diesem Laufevent ist, dass man von der Insel Lindau startet, lange Zeit am Ufer des Bodensees entlang läuft und im Casino Stadion in Bregenz sich das Ziel befindet.
Dieses Mal hatte ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich unter 1h 50 bleiben wollte. Um dieses Ziel zu erreichen musste ich von Anfang an ein beherztes Rennen laufen. Schon zu Beginn musste ich ewig lange schon im Startblock stehen. Ich merkte, wie ich müde wurde und sowohl Laune als auch Motivation sich Richtung Keller bewegte. Dann endlich ging es los und ich passte akribisch auf, mich nicht von der Anfangseuphorie anstecken zu lassen.

Es gelang mir nicht ganz, so dass ich das dann ab Kilometer 11 zu büßen hatte.
Die Kilometerzeiten wurden nun deutlich langsamer. Solch ein Phänomen kenne ich ansonsten bei mir eher nicht, da ich immer gut mein Tempo einschätzen konnte. Aber heuer ist läuferisch eben alles anders.
Nichtsdestotrotz. Mein Ziel habe ich erreicht und mit einer Zeit von 1:48:42 war ich mehr als zufrieden.

Neideck Halbmarathon

Nun ging es Schlag auf Schlag. An diesem Wochenende ging es zum Muggendorfer Gebirgshalbmarathon. Er fand zum dritten Mal statt und zum dritten Mal war ich dabei. Bei er ersten Auflage vor 2 Jahren hatte ich mich damals verlaufen und war bereits bei Kilometer 10 schon wieder im Ziel. Seitdem gibt es aber eine bessere Beschilderung und schon im Vorjahr konnte ich das Rennen regelgerecht beenden.

Im letzten Jahr haben wir TSVler schon einen Preis bekommen als teilnehmerstärkster Verein. Das sollte sich in wiederholen und wieder reiste ein ganzer Trupp von Wernberg nach Muggendorf.
Heuer wollte ich versuchen, unter 3 Stunden zu laufen. Aufgrund des alpinen Trainings in diesem Jahr sollten mir die 1000 Höhenmeter, die diesen Lauf auszeichnen nicht so sehr viel ausmachen. Was sich bei meinem Laufstil heuer auch noch verändert hat, ist der Downhill. Wesentlich beherzter kann ich es heuer bei den Bergabpassagen laufen lassen. Ob es ab vermehrten Training im steilen Gelände oder auch den neuen HOKA Schuhen (Bezeichnung) lag kann ich nicht sagen. Noch im letzten Jahr musste lief mir Helga hier bei jedem Down hill davon, heuer war es umgekehrt. Ungefähr ab Mitte des Rennens lief es heute richtig gut und unsere Wege trennten sich.

Am Ende finishte ich nach 2h 52. 13 Minuten schneller als noch im Vorjahr.

 

Altmühltrail

Neideck noch in den Beinen ging es schon wieder ins Altmühltal, genauer gesagt nach Dollnstein. Dieses Mal gingen wir nur zu Dritt an den Start. Ranzl, Tom und ich.

Im Vorfeld sagte man mir, dass man diesen Lauf mit meinem eigenen Silberhüttentrail vergleichen könnte. Völlig ohne Ambitionen ging ich an den Start, das Wetter war, wie in diesem Herbst schon fast an der Tagesordnung, sonnig und warm. Ich reihte mich weiter hinten ein, weil ich lieber überholte als überholt zu werden. So lief ich ein entspanntes Rennen von Anfang an. Irgendwann traf ich auf Ranzl für den dieses Event wie gemacht war. Hier hießen die Verpflegungsstationen nämlich ausdrücklich Genussstationen. Und dies durfte sich unser Markus nicht entgehen lassen. So lief ich dann irgendwann voran, weil ich nicht soviel Hunger verspürte.

Im Ziel trafen wir uns alle wieder und bei alkoholfreiem Bier waren die Beine auch bald wieder hergestellt. Ich hatte eine Zeit von 2:48:21. Was hier nicht ganz so toll war, war der selbstverliebte Sprecher.

Duathlon Großhabersdorf

Während dieser Woche stießen wir zufällig auf einen Duathlon in Großhabersdorf. 4,5 km laufen, 13 radeln mit dem MTB und dann noch einmal laufen.

Ich glaube nicht, dass Tom hier mit meiner Zusage gerechnet hat, aber mich hat dieser Wettkampf von Anfang an angesprochen. Wahrscheinlich auch deshalb, dass ich nicht nach der Uhr laufen musste. Hatte ich doch kaum Erfahrung mit Duathlon und dann schon gar nicht mit mountainbiken. Technisch kann ich gerade einmal auf Forstwegen fahren.

Da wir aufgrund der weiten Anfahrt schon um 5 Uhr aufstehen mussten, war am Wettkampftag selber meine Laune nicht ganz so toll. Nieselregen gab es heute auch und die Temperaturen waren im einstelligen Bereich. Aber es half nichts, ich hatte zugesagt.

Als ich dann auf der Laufstrecke war, fand ich auch sofort wieder Gefallen daran. Die 4,5 km waren bald gelaufen und ich wechselte aufs MTB. Da nur 13 Kilometer zu fahren waren, zog ich auch keine Fahrradschuhe an, sondern stieg einfach aufs Rad. Den Helm setzte ich natürlich auf. Es waren steile Waldpassagen dabei, aber nicht technisch. Lediglich ein längeres Downhillstück hatte sehr weichen kieseligen Untergrund. Hier verlor ich viel Zeit und einige andere Athleten, die ich bergauf oder beim Laufen überholt hatten, fuhren nun an mir vorbei. Am Ende auf der Laufstrecke konnte ich 2 Männer wieder einsammeln und dann war das Rennen auch schon wieder vorbei.

1:12 h benötigte ich für diesen Duathlon und wurde dritte Frau (es waren auch nur 3 am Start;-)) Ich glaube, da komme ich wieder her!

Den Tag ausklingen ließen wir in der Saunalandschaft im Palm Beach. Hier muss ich unbedingt anmerken, dass die Gastronomie innerhalb der Saunalandschaft unverhältnismäßig teuer ist. Die Saunen selber aber ein Erlebnis.

Zeil am Main Halbmarathon

Vorest der letzte Wettkampf sollte der Halbmarathon in Zeil am Main sein. Hier war ich schon einmal im Jahr 2014. Damals gewann ich in einer Zeit von 1:47 die AK 45. Insgeheim rechnete ich heute damit, dass ich um die 1:50 ins Ziel laufen werde. Daraus wurde leider nichts. Von Anfang hatte ich schwere Beine, nachdem ersten 2km Bergaufstück wollte ich eigentlich schon aufhören, so weh taten die Beine. Aber Aufgeben geht nun mal gar nicht und so kämpfte ich mich ins Ziel. Um 4 Minuten und in einer Zeit von 1:54:10 hatte ich mein Ziel verfehlt und ich gebe zu, dass ich schon enttäuscht war. Vielleicht hatte ich aber das Boxworkout und auch die Thaifiteinheit noch zu sehr in mir. Und auch das Wintertraining und der Duathlon sind erst eine Woche her. Mein leidiges Thema tritt wieder zu Tage: REGENERATION

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