Sabine im Trailfieber

Auf der Gloßglockner Hochalpenstraße

Da wir an diesem Wochenende aufgrund der Ironman 70.3-Teilnahme eines Freundes in Zell im See waren, wollte ich die Großglockner Hochalpenstraße mit dem MTB fahren. Glücklicherweise konnte ich Tom überreden, mich zu begleiten, wenn auch mit dem Renner 😉 Kurzentschlossen war dann auch noch Kumpel Matthias mit von den Partie.

Um 15:30 Uhr starteten wir unsere Unternehmung, da man vor 15 Uhr als Radfahrer nicht auf der Glocknerstraße unterwegs sein sollte. Im Vorfeld hatte ich mich dahingehend informiert, dass ich zumindest die insgesamte Streckenlänge ab Bruck wusste und auch die durchschnittliche Steigung. Da ich ja erst vor 2 Wochen den Gampenpass hochgestrampelt bin, machte ich mir mal keine Sorgen, es nicht zu schaffen. Aber wie auch sonst bei meinen Unternehmungen, bin ich halt eher eine von der langsamen Truppe. Ich hatte mir vorgenommen, keine 4 Stunden zu brauchen 😉

Schon ab dem Parkplatz in Bruck verabschiedete ich mich von den Jungs und radelte los. Bis Ferleiten rollte es schön dahin und ich sehnte mich kurzzeitig nach meinem Rennrad. In Ferleiten zog ich dann ein Ticket, denn ich wollte meine Zeit bis zum Fuscher Törl natürlich schwarz auf weiß am Ende vor mir haben. Ab hier wurde es dann auch richtig steil und die vermisste schon die eine oder andere Kehre. Stattdessen ging es immer wieder ziemlich direkt hoch hinauf. Es hatte natürlich den Vorteil, dass man ziemlich schnell an Höhe gewinnt. Aber so strampelte und strampelte ich, verputze meine Powerbar Gummibärchen. Einige Male musste ich anhalten, um die Oberschenkel kurz auszuschütteln und zu trinken. Als es noch 5 Kehren bis zur Edelweisshütte waren, konnte ich oben Tom erkennen. Durch SMS wusste ich auch, dass er schon längst oben war – der Arme musste ausharren bis ich mich hochgekurbelt hatte. Hier war aber dann nicht mein Ziel, sondern es ging noch ein paar Meter weiter zum Fuscher Törl. Nach 2:22h hielt die Uhr an und ich war oben. Kurzes Beweisfoto machen, Rundumblick genießen, verschnaufen, nochmal genießen und dann ging es runter zu den Jungs zur Edelweisshütte.

Fuscher Törl

Nun hatten wir aber keine Zeit mehr, um groß Pause zu machen. Für 19:30 Uhr war in Zell ein Tisch fürs Abendessen reserviert. Los gings und Kilometer um Kilometer wurde ich immer mutiger was die Geschwindigkeit anging. Ziemlich ausgefroren waren wir dann in Ferleiten und ab hier hing ich mich im Windschatten an Tom bis wir 10 Kilometer später in Bruck ankamen. Als Belohnung gab´s Burger und Weinschorle.

Schön war die Fahrt auf den Großglockner und das nächste Mal probiere ich es mit dem Rennrad.

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