Sabine im Trailfieber

Halbmarathon Roding – Mühlbauer Spendenlauf

Weil ich grad so schön im Lauffieber bin, dann doch gleich noch einen Halbmarathon mitnehmen. So oder so ähnlich dachte ich mir in dieser Woche. Und so ging es bei annähernd 30 Grad auf nach Roding.

Unser internes Laufteam war heute doch sehr überschaubar, es waren nämlich nur Tom und ich nach Roding gereist. 26 Euro mussten wir hinblättern und schon bekamen wir die Startunterlagen 😉

Noch eine Stunde bis zum Start und das bei dieser schwülen gewitterigen Wetterlage. Wir zogen uns ins Auto zurück, um festzustellen, dass es wahrscheinlich doch keine so gute Idee war, an den Start zu gehen. Genau vor 2 Wochen war der UTLW und vor 2 Tagen war der 10er in Nürnberg. Ein paar Tage Ruhe hätten unsere Muskeln und Knochen sicherlich lieber gehabt. Aber es nutzte nichts, wir waren hier, also gingen wir auch an den Start.

Pünktlich um 14:45 Uhr standen wir vor der Startlinie. Dieses Mal war sogar ich ganz vorne mit dabei. Aber nicht, weil ich das unbedingt so wollte, sondern weil das Teilnehmerfeld doch sehr überschaubar war und gerade mal aus 40 Läufern bestand 😉

Der Schuss fiel und los ging es. Ersteinmal durchs Bierzelt durch, dann Schotter hoch, enge Kurve, riesige Kieselsteine, enge Kurve rechts und Schotter schon wieder hoch! Um Himmels Willen war das grauslich. Bis ich mich versah, mussten wir auch schon wieder durchs Bierzelt laufen.

HM-Roding

Danach ging es aber hinein in den Wald und die nächsten 6 Kilometer gingen eigentlich ganz gut zu laufen, hatten aber doch immer wieder nicht zu unterschätzende Steigungen. Normalerweise liegt mir das ja, aber heute hatte ich zu tun, dass meine Uhr pro Kilometer unter 6 Minuten stehen blieb. Der UTLW und auch der 10er lagen halt doch noch in den Beinen, dazu dann das schwülheiße Wetter.

Nach diesen 6 Kilometern ging es wieder durch das Bierzelt und mir ging es zu diesem Zeitpunkt relativ gut. Ca. 10 Kilometer hatte ich hinter mir und nachdem ich nun 2 Frauen überholen konnte, dürfte eigentlich nur noch eine Frau vor mir sein.

Nachdem ich die Waldrunde bereits zweimal durchlaufen hatte, ging es ein letztes Mal durchs Bierzelt und ich musste schon alle Reserven mobilisieren, um noch einmal die 6 verbleibenden Kilometer durchzustehen. Doch die Aussicht, 2. Frau zu werden, motivierte mich dann doch ein wenig.

So quälte ich mich über den Schotter, die Steigungen und die Kurven und bald war auch schon das Ziel in Reichweite.

Und tatsächlich: Ich wurde 2. Frau und 12. Läufer insgesamt 😉

HM-Roding

FAZIT: Man kann doch tatsächlich mit einer “grandiosen” Zeit von 1:57:20 2. Frau werden und auf dem Treppchen stehen 😉

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