Sabine im Trailfieber

Halbmarathon Cham – Oh mei

An meinem Geburtstag sollte es ein Halbmarathon sein. Kann ja nicht schaden, so dachte ich mir, mal ne anständige Zeit zu laufen.  1:44 war meine persönliche Bestmarke aus dem Vorjahr und aufgrund der doch sehr wenigen Laufeinheiten liebäugelte ich mit einer Zeit um die 1:48. Das komplette erste Halbjahr 2015 hatte ich zwar viel Ausdauer trainiert, jedoch kaum eine Einheit bestand aus Laufen. Ich setzte mich aufs Rennrad, rollerte mit den Skirollern auf der Bahn oder „wanderte“ auf dem Laufband. Das alles war sicherlich für die Grundlagenausdauer super, sonst hätte ich wohl auch keinen Lamer Ultratrail laufen können.

Halbmarathon Cham

Aber an ernsthaft passable Zeiten bei 10 – Kilometerläufen oder Halbmarathons ist bei so einem Training nicht zu denken.

Halbmarathon Cham

Diese Tatsache bekam ich dann auch schon auf den ersten Metern zu spüren. Bei einer Zeit um die 5 Minuten musste ich mich quälen und der Puls stieg in ungeahnte Höhen.

Mich überkam eine derartige Demotivation, die ich an mir gar nicht kannte.

Ungefähr bei Kilometer 4 kam Tom von hinten angelaufen, der beim Start angerempelt wurde und stürzte. Trotz enormer Rippenschmerzen lief er auf und begleitete mich bis ins Ziel.

Halbmarathon Cham

Meine Laune konnte er jedoch auch nicht bessern, im Gegenteil, er bekam meinen ganzen Frust zu hören.

Naja – ich quälte mich ins Ziel, obwohl ich dreimal stehen blieb und aufhören wollte, und die Zeit blieb bei 1:57 stehen! Hm – und sogar Zweite in der AK 😉

Halbmarathon Cham

Halbmarathon Cham

Was soll´s! Bekanntlich soll sowas gut tun 😉

FAZIT:

Ich werde wieder mehr laufen und mich wohl oder übel wieder mit meiner Silberhüttenrunde anfreunden müssen!!

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