Sabine im Trailfieber

Frühlingsskitour mit der Sektion Weiden

Mitte März planten wir eine Frühjahrstour ins Pflerschtal. Dieses Mal sollte es eine Sektionstour des DAV Weiden sein und Skitourenleiter war unser bewährter Elmar. Bei einem Blick auf die Unterbringung könnte man meinen, wir wären zum Wellnessen unterwegs gewesen, es wurde das Hotel Feuerstein in Gossensass ausgewählt. Da musste ich mir in der Früh fast überlegen, ob ich nicht lieber den Spa-Bereich nutze, statt meine schwere Fritschi Scout den Berg hinaufzuschleppen.

Aber mit diesem Vorschlag wäre ich wohl auf taube Ohren gestoßen und so ging es am Samstag in der Früh los zum Bodnerberg als ausgesuchtes Gipfelziel. Anfangs führte der Weg recht lange durch den Wald und aufgrund der frühlingshaften Temperaturen kamen wir doch bei den Kehren ordentlich ins Schwitzen. Auch die Performance unserer gesamten Gruppe ließ ab und an zu wünschen übrig. Doch irgendwann lichtete sich der Wald und eine kleine Alm lud ein, dass wir hier Rast machten.

Während wir alle ein wenig nach Sitzmöglichkeiten suchten, hatte Irmi das längst schon wieder erledigt und saß gemütlich angelehnt auf einem Holzvorsprung. Schnell wollten die Männer es ihr nachmachen und ließen sich neben sie plumsen. Es dauerte nicht lange da jammerten sie dann auch schon, dass etwas an der Hand bzw. am Hinterteil schmerzte. Da hatten sich die zwei doch tatsächlich einen Spieß in Hand und Po gerissen. Während wir Frauen versuchten, das Ungetüm aus Hans´ Po zu fischen, machte sich Elmar daran, Rudi mittels seiner Multitool – Zange den Übeltäter zu entziehen.

Nach ordentlichem Gelächter, einem Schnapserl und genügend Brotzeit machten wir uns aber weiter auf den Weg zum Gipfel. Spitzkehren wurden auch hier hin und wieder nötig, aber recht bald hatten wir dann das Skidepot erreicht. Hier wehte ordentlich der Wind und wir hielten uns nicht lange auf. Schnell frische Sachen angezogen, ein Thermorockerl um Poperl und schon ging es hinauf. Auch hier nur kurzes Gipfelglück genießen und wir machten uns auf den Rückweg. Die Abfahrt gestaltete sich überaschenderweise als gar nicht so schwierig, machte teilweise sogar richtig Spaß 🙂

Da wir auf der Tour nicht rumtrödelten reichte die Zeit noch zum ausgiebigen Wellnessen und sogar das vorhandene Schwimmbecken nutzte ich ein wenig, um mein Schwimmtraining nicht zu vernachlässigen. Das Becken war aber nur 11 Meter lang und nach 100 Bahnen hatte ich keine Lust mehr auf Mitzählen.

Am Sonntag regnete es erst einmal und wir zogen lange Gesichter. Letztendlich sprach jedoch Elmar ein Machtwort und wir starteten doch noch Richtung Ellesspitze. Nach kurzer Zeit meinte der Wettergott es auch gut mit uns und die Sonne spitzte ab und zu durch die Wolken. Wie schon am Tag zuvor führte der Weg ein ganzes Stück durch den Wald. Und auch heute bot sich eine kleine Alm als Brotzeitplatzerl an. Keiner der Männer suchte sich allerdings als Sitzgelegenheit ein Stück Holz. Schön brav saßen sie alle im Schnee. Weiter gings dann Richtung Gipfel, doch nach weiteren 400 Höhenmetern wurde das Wetter immer schlechter und wir entschieden uns umzukehren.

So kamen wir schließlich gut in der Zeit unten an, dass wir auch auf der Autobahn keinen Stau hatten. Fast schon obligatorisch ist natürlich die Einkehr beim Lindl in Fentbach bei einem „Rote Rahner Supperl“! Dann war auch dieses schöne Skitourenwochenende schon wieder vorbei und die restliche Heimfahrt verlief problemlos.

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