Sabine im Trailfieber

Duathlon Hilpoltstein 2017

An diesem Wochenende sollte es soweit sein – mein erster Testwettkampf zum Triathlonprojekt 70.3 in Norwegen. Da die Disziplin Schwimmen ja üblicherweise bei einem Duathlon fehlt, habe ich mich auf den Sonntag gefreut, denn Radfahren und das bisschen Laufen dürften ja kein Problem sein. So absolvierte ich auch eine ganz normale Trainingswoche, gerade einmal den Tag vor dem Wettkampf habe ich pausiert. Gut gelaunt ging es dann auch am Sonntag nach Hilpoltstein, lediglich die kalten Temperaturen und der böige Wind trübten meine Laune ein wenig. Erste Zweifel kamen auf, als ich beim Radcheck-in nur Zeitfahrmaschinen sah oder zumindest Räder mit aufgebautem Aerolenker. Daran habe ich zuhause natürlich nicht gedacht und da stand mein Radl nun aufgereiht zwischen all den anderen „Maschinen“ 😉

Duathlon Hilpoltstein 2017

Nachdem sich hier alles ein wenig verzögerte, fand die Wettkampfbesprechung erst um 13.30 Uhr statt. Gleich im Anschluss erfolgte der Startschuss für die Damen. 8,4 Kilometer mussten gelaufen werden und natürlich trödelt man hier nicht rum, sondern läuft ein normales 10 km Wettkampftempo. Die Strecke führte schon zu Beginn über eine ziemliche Rampe. Bei Kilometer 1 blieb ich zwar unter einer 5er Zeit, aber der Puls näherte sich bedrohlich dem Maximalwert. So nahm ich ein wenig Tempo raus, lief jetzt immer knapp über 5 Minuten. Da ich die Einzelzeiten nicht rausstoppte habe ich nur die Zeit, nach der ich bereits mit dem Rad über die nächste Zeitnahme fuhr. Das war nach 43:26.

Duathlon Hilpoltstein 2017

So war ich nun auf der Radstrecke, der Wind blies so stark, dass man meinte auf der Stelle zu fahren. Bereits nach wenigen Kilometern überholte mich Tom, der 13 Minuten nach mir ins Rennen ging. Hier war jetzt Kämpfen angesagt, denn nun überholten mich die Männer der Reihe nach. Normalerweise liebe ich ja den Sound der Zeitfahrmaschinen, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich daran keine Freude. Ich fieberte dem Zeitpunkt entgegen, wo die Strecke wechseln würde und der Rückenwind käme. Nach einer Stunde und 10 Minuten befand ich mich dann wieder auf der Laufstrecke. Auch hier habe ich wieder keine genaue Zeit, denn die Wechselzeit ist hier mit inbegriffen. Laut Strava bin ich einen Schnitt von 27,2 gefahren . Ehrlich gesagt hätte ich mir hier mehr erwartet. Aber das Laufen vorher hat wahrscheinlich schon ziemlich Kraft gekostet und der Gegenwind gab dann noch den Rest dazu.

Nun ging es noch einmal auf eine 3,4 Kilometer lange Laufstrecke, d.h. noch einmal die Anfangsrampe hochlaufen war nicht zu umgehen. Nicht als Einzige musste ich ein paar Meter gehen, die Beine verweigerten ihren Dienst. Ich fing mich aber zum Glück wieder und nach 2 Stunden und 12 Minuten war für mich das Rennen zu Ende. Es reichte sogar noch für Platz 2 in der AK, aber ab bestimmtem AKs ist das auch nicht mehr so schwierig 😉

Duathlon Hilpoltstein 2017

Fazit:

Erstes richtiges Rennen mit 2 Disziplinen. Megahart. Super anstrengend. Erstes Zielfoto, wo mir das Lächeln erst einmal verging. Aber nach 2 Minuten war alles wieder gut und ich freue mich auf die nächsten Testwettkämpfe. Den Sinn des Koppelns habe ich nun endgültig verstanden.

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