Sabine im Trailfieber

Der Skiwinter

Freeride Wochenende am Stubaier

Abseits der Piste sicher abzufahren ist ja schon eine gewisse Voraussetzung, damit das Skitourengehen in seiner Ganzheit genossen werden kann. Als ambitionierter Ausdauersportler bin ich eher aufstiegsorientiert und das Fahren im Gelände ist eine große Herausforderung. Aus diesem Grund meldete ich mich beim Freeride Kurs des DAV Weiden an. Übungsgebiet war der Stubaier Gletscher und Lehrer dieses Wochenendes war Elmar. Auf sein Anraten hin lieh ich mir an der Bergstation einen ordentlichen Freeride Ski aus.

Tag 1 bescherte uns allen besten Pulverschnee. Und bei diesen guten Voraussetzungen brachte ich sogar einige ganz passable Schwünge hin. Wir nutzten auch alle ordentlich die guten Bedingungen und machten nur kurze Mittagspause. Aufgrund der guten Schneelage konnten wir den Tag beenden mit der Talabfahrt „Wilde Grube“.

Tag 2 war der Schnee leider nicht mehr so gut. Die oberste Schicht war über Nacht schwer geworden und jeder Schwung ging ordentlich in die Oberschenkel.

Die drei Damen der achtköpfigen Gruppe konnten hier nicht mehr recht mithalten und verbrachten den restlichen Tag mit Pisteln, was mir persönlich auch sehr entgegen kam.

Ob diese Tatsache allerdings die Kriterien einen Kurses erfüllt ist eine andere Frage. Das Freeriden bleibt weiterhin eine Wissenschaft für sich.

Halbmarathon Bad Füssing

Anfang Februar ist die Teilnahme am Halbmarathon in Bad Füssing schon eigentlich ein Muss. So fuhren wir auch in diesem Jahr schon am Vorabend hin, um Startunterlagen zu holen und auf der Pastaparty mit altbekannten Läufern zu quatschen. Mit dem Curahotel hatten wir heuer auch eine sehr gute Wahl getroffen. Zentral gelegen und sehr kostengünstig.

Als wir am Sonntag früh aufwachten, trauten wir unseren Augen nicht. Es hatte geschneit, eine dicke Schneeschicht lag auf der Straße und es schneite weiterhin. Meine Freundin Helga wollte erst heute anreisen. Auweia – wie wird es ihr gerade ergehen? Tatsächlich konnte sie auf der Autobahn nur im Schritttempo vorankommen, da vor ihr 2 Räumfahrzeuge die Fahrbahnen blockierten.

Wir entschieden uns, vom Hotel aus zum Start zu laufen und hinterher auch gleich wieder zurück. Für Helga nahmen wir die Startunterlagen mit. Wir erfuhren, dass der Start um eine Viertelstunde nach hinten verschoben wurde. Dennoch schaffte es Helga nicht mehr rechtzeitig. Wir liefen los und schon nach 500 Metern waren meine Füße pitschnass. Das Laufen auf Schnee und Matsch war ordentlich anstrengend und so merkte ich auch bald, dass hier heute kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Dennoch zog ich den Lauf durch und endete mit 1h 53min. Kaum war ich im Ziel, kam auch Helga angerannt. Sie hatte es nicht mehr zum Startschuss geschafft, aber noch sehen können, wie das Teilnehmerfeld sich in Bewegung setzte. So sauste sie kurzuerhand einfach hinterher. Trotz dieser außergewöhnlichen Bedingungen hat es Spaß gemacht, es ging ja allen anderen nicht anders. Und Bad Füssing ist nicht zu Unrecht ein Wintermarathon. Ausklingen ließen wir den Tag mit Sauna und anschließendem guten italienischem Essen.

Nachtskitour Ochsenkopf

Der Skiclub Schwandorf hatte zur Nachtskitour am Ochsenkopf eingeladen. Ich fand die Idee super und schloss mit kurzerhand der Unternehmung an. Die erste Runde begleitete mich noch Tom, bis er sich dann entschied, nun doch ein wenig Gas zu geben. Während der zweiten Runde „hörte“ ich dann auch schon die Schwandorfer und den weiteren Weg marschierte ich mit ihnen gemeinsam.

Oben im Asenturm angekommen, ergatterten wir glücklicherweise einen Platz und so konnte die Nachtskitour gebührend beendet werden. Alle waren sich einig, dass das eine gute Idee war und entschieden sich für eine Wiederholung in der nächsten Woche.

Nach einem Bierchen und einer Currywurst mussten wir leider abfahren, da der Hüttenwirt um 10 Uhr seine Türen schließt 😉

Skitourenwochenende Alpbachtal

Nachdem ich mir im letzten Winter neue und vor allen Dingen leichte Tourenski gekauft habe, legte ich heuer mit der Anschaffung der Dynafit TLT 7 Tourenschuhe noch eines drauf. Wenn ich schon beim Abfahren keine Lorbeeren holen kann, so will ich aufwärts einigermaßen mithalten können. Gemeinsam mit den Kameraden der Trödeltruppe ging es nach Breitenbach ins Alpbachtal. Tom holte mich in Söll ab, nachdem ich den Tag schon mit Freundinnen am Wilden Kaiser beim Pisteln verbringen durfte.

Am Samstag wurde uns ein sagenhafter, frühlingswarmer Tourentag beschert. Wir hatten Sonne pur und dennoch super Schnee. Gipfel des ersten Tages war der Saupanzen mit 1000 Höhenmetern.

Gamskopf mit guten 1000 Höhenmetern war der Sonntagsgipfel. Heute meinte es der Wetterkopf nicht mehr ganz so gut mit uns und vor allem beim Gipfelaufstieg hätte mich der Wind beinahe davongeweht. Am Gipfelkreuz angekommen war es dann aber nicht mehr so windig. So hatten wir Zeit fürs Fotografieren und ein obligatorisches Schlückchen aus dem Flachmann.

Ein sehr schönes Tourenwochenende ließen wir gemeinsam bei Kaffee, Kuchen oder Pizza in Alpbach ausklingen. In meine neuen Tourenstiefel habe ich mich auch verliebt.

Skitourenwochenende GAP

Eine gute Freundin wohnt in Garmisch und hat zu sich eingeladen. Wir wollten gemeinsame Pistenskitouren unternehmen. Die Wettervorhersage war gigantomanisch. Keine Wolke am Himmel für die nächsten Tage.

Freitag fuhren wir also gemütlich am Nachmittag los und schon bei Fürholzen sah man die Berge. Was für ein Wetter!! Bei Wurstsalat, Urban Charly´s Brot, Butter und gutem Bier ließen wir das Wochenende beginnen. Samstag früh wollten Tom und ich einen längeren Nüchternlauf machen und zogen das auch tatsächlich durch. 20 Kilometer wurden es und ich genoss jeden Kilometer. Wann kann man schon zu Füßen von Alpspitze und Zugspitze laufen. Zuhause angekommen hatte Dani schon das Frühstück hergerichtet. Wir wurden fürstlich bewirtet und um 13 Uhr begannen wir unsere Skitour zum Wank. 500 Höhenmeter geht es ziemlich auf der Forststraße dahin. Nach der Esterbergalm wird es jedoch sehr steil, aber die Aufstiegsspur ist weiterhin gewalzt und leicht zu bewältigen.

Eigentlich wollten wir nur zum Gipfel und hinterher in der Esterbergalm einkehren. Kurzerhand entschieden wir uns oben für eine Einkehr ins Wankhaus. Nach kurzer Stärkung ging es auf der Aufstiegsspur zurück. Am Ende waren es 1000 Höhenmeter und der Wank ist schon eine Skitour, die man mal gemacht haben sollte. Schon vor allem wegen der gigantischen Aussicht am Gipfel.

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