Sabine im Trailfieber

Andechs Traillauf

Dieser Lauf kam mir heuer sehr gelegen. Zum Einen hatte ich bisher nur Gutes darüber gelesen und gehört, zum Anderen lag er terminlich perfekt. Eine Woche nach meinem eigenen Silberhüttentrail wollte ich selber an den Start gehen und mich an die 15 Kilometer lange Strecke wagen. Mit 285 hm kann das nicht weiter dramatisch sein, so dachte ich mir das im Vorfeld. Zudem ergab sich noch, dass ich den Zielbogen von Scott, den ich bei meinem Trail verwendete gleich wieder abgeben konnte. Bereits am Freitag Abend reiste ich an und quartierte mich in Herrsching am Ammersee in einem kleinen Hotel ein. Nach obligatorischer Pizza und einem Gläschen Lambrusco legte ich mich alsdann zum Schlafen.

Am nächsten Morgen fuhr ich zum Start, das Wetter war für mich wie geschaffen. Sommerlich heiße 25 Grad gab es schon am Vormittag. Noch vor dem Start traf ich dann auch die Nabburger Läuferinnen Anita Obermeier und Silvia Kühn. Vor lauter Begrüßungsratscherei überhörten wir gleich einmal den Startschuss, was aber eh nichts ausmachte, da ich mich sehr weit hinten einreihte. Die ersten Meter führten über geschotterte Feldwege, doch die technischen Passagen kamen bald und es konnte richtig losgehen.

Ich fühlte mich gut, blieb aber verhalten, da ich nicht wusste, was noch auf mich zukommen würde. Und so wurde die Strecke auch gerade gegen Ende hin sehr bergig und vor allem der allerletzte Anstieg zum Kloster tat dann doch schon sehr weg. Nichtsdestotrotz – es war ein sehr schöner Lauf. Die Uhr blieb nach 1:40:17 stehen, was mir einen dritten AK Platz einbrachte. Zusammen mit den Nabburgern saß ich dann im Klosterstüberl bei der Siegerehrung und wir stießen beim Andechser Bier zusammen an 😉

Da für dieses Wochenende ausnahmslos schönes Wetter angesagt war, bleib ich in Herrsching und fuhr am Nachmittag eine herrliche Rennradrunde um den Ammersee. Ausklingen ließ ich diesen tollen Tag wieder mit einem Besuch beim Italiener des Vortages. Als etwas längere Rennradtour für Sonntag lag es nahe, eine Runde um den Starnberger See zu drehen. So radelte ich von Herrsching nach Starnberg, um dann im Uhrzeigersinn die Runde um den See zu starten. Nicht immer führte der Weg direkt am See entlang, so dass man teilweise auch auf viel befahrene Straßen ausweichen musste. In Tutzing gönnte ich mir einen
Cappuccino, bevor ich mich langsam wieder Richtung Herrsching auf den Weg machte.

Dort gabelte ich Tom auf, der mit Zelt und Rennrad unterwegs war, und wir fuhren wieder nach Hause. Ein absolut gelungenes Wochenende in Oberbayern war dann auch schon wieder zu Ende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.