Sabine im Trailfieber

Altmühltrail 2. und 3. Mai 2015

Bereits am Freitag habe ich mich aufgemacht nach Gunzenhausen. Schon im Vorjahr hatte ich mich für den Altmühltrail angemeldet und es sollte ein Trainingslauf für den Ultratrail Lamer Winkel (UTLW) sein. Das Besondere an diesem Altmühltrail war es, dass 2 Läufe an 2 aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden sollten. Samstag waren es 28 Kilometer mit ca. 500 Höhenmetern und am Sonntag dann gleich noch einmal 16 Kilometer mit 200 Höhenmetern. Was für das Ganze nun erschwerte war eine Sehenverletzung am Beckenknochen. Mein letzter langer Lauf war Ende Januar beim Rodgau Ultralauf. Von da an lief ich die kommenden 3 Monate höchstens 50 Kilometer, die Schmerzen ließen keine wirklichen Laufeinheiten zu. Ich konnte alle Sportarten betreiben, nur beim Laufen meldete sich der Schmerz. Stattdessen machte ich ein wenig Spinning, ein wenig Skitouren, Aquajogging, und letzte Woche fuhr ich ca. 300 Kilometer auf dem Rennrad. 2 Mal probierte ich Höhenmeter auf dem Laufband, dass dann so aussah, dass ich die Steigung auf 15 % einstellte und die Km/h auf 5 😉 Hier marschierte ich dann 1 Stunde lang einen simulierten Berg hinauf 😉 Ein Lauffreund empfahl mir dann vor 3 Wochen, es einmal mit Magnokollagen zu versuchen. Dabei handelt es sich eigentlich um ein Nahrungsergänzungsmittel für Pferde, aber der Hausarzt des Freundes meinte, es wäre ein Geheimtipp und hätte mittlerweile auch im Profisport Einzug gehalten. Dieses “Pferdefutter” genieße ich nun seit 2 Wochen als Shake allabendlich 😉

Samstag – Teil 1: Um 11 Uhr war Start des ersten Laufes in Heidenheim. Ein Shuttlebus brachte die Läufer von Gunzenhausen zum Start. Ich hoffte und bangte zugleich um meine “Hüfte”. Vom Start weg ging es dann auch schon gleich auf richtigen Trails los. Bis Kilometer 12 absolvierten wir die angegebenen Höhenmeter und mir ging es richtig gut. Nach diesen ersten bergigen Kilometern verlief die Strecke aber auch auf Asphalt, war mich aber heute nicht störte. Dadurch dass sich kein Schmerz einstellte, konnte ich richtig beschwingt loslaufen. Allerdings wartete ich immer darauf, dass jetzt gleich der Mann mit dem Hammer kommen würde. Aber er kam tatsächlich nicht. So konnte ich selbst auf die letzten Kilometer noch andere Läufer überholen. Letztendlich lief ich nach 2:39 ins Ziel und wurde 11. Frau 😉 In der Altersklasse belegte ich den undankbaren 4. Platz. Helga ging es an diesem Tag nicht so gut, wahrscheinlich weil sie diese Woche schon 100 Laufkilometer in den Beinen hatte.Samstag – Teil 1: Um 11 Uhr war Start des ersten Laufes in Heidenheim. Ein Shuttlebus brachte die Läufer von Gunzenhausen zum Start. Ich hoffte und bangte zugleich um meine “Hüfte”. Vom Start weg ging es dann auch schon gleich auf richtigen Trails los. Bis Kilometer 12 absolvierten wir die angegebenen Höhenmeter und mir ging es richtig gut. Nach diesen ersten bergigen Kilometern verlief die Strecke aber auch auf Asphalt, war mich aber heute nicht störte. Dadurch dass sich kein Schmerz einstellte, konnte ich richtig beschwingt loslaufen. Allerdings wartete ich immer darauf, dass jetzt gleich der Mann mit dem Hammer kommen würde. Aber er kam tatsächlich nicht. So konnte ich selbst auf die letzten Kilometer noch andere Läufer überholen.

Altmuehltrail

Letztendlich lief ich nach 2:39 ins Ziel und wurde 11. Frau 😉 In der Altersklasse belegte ich den undankbaren 4. Platz. Helga ging es an diesem Tag nicht so gut, wahrscheinlich weil sie diese Woche schon 100 Laufkilometer in den Beinen hatte.

Laufstatistik

Sonntag – Teil 2: Heute war der Start bereits um 10 Uhr in Mohr am See. Dazu musste man mit dem Zug zum Start fahren, die Fahrt dauerte ca. 5 Minuten. Meine Beine waren wie Blei und ich hatte einen unendlichen Muskelkater. Jetzt zeigte sich das fehlende Training und objektiv betrachtet, waren meine Beine heute nicht zum Laufen zu gebrauchen. Aber was soll´s 😉 Vom Start weg quälten mich Schmerzen in den Oberschenkeln. Ich versuchte bis Kilometer 8 mit Helga´s Lauftempo mitgehen, aber  hier war Schluss. Ich musste Tempo rausnehmen, die Oberschenkel waren einfach “zu”. Was ich allerdings nicht verspürte, waren Schmerzen an meiner lädierten Sehne. So ärgerte ich mich zwar, dass ich heute nicht beschwingt mitlaufen konnte, freute mich aber zugleich, dass die “Hüfte” hielt.  Letztendlich konnte ich mich aber noch in das ersehnte Ziel retten in 1:38. Helga begrüßte mich, sie war schon 3 Minuten eher hier 😉

Laufstatistik

FAZIT: Ob es am Pferdefutter lag oder nicht: Ich werde diesen Shake weiterhin einnehmen, denn Glück hat er auf jeden Fall gebracht 😉

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