Sabine im Trailfieber

Alpbachtal 3.2. – 5.2.2017

Großer Beil
An diesem Wochenende war ich mit der Trödeltruppe unterwegs im Alpbachtal. Als Einstiegstour für Samstag wurde der Große Beil ausgesucht. Ein ellenlanger Forstweg führte uns das Tal entlang bis es dann steil bergan zum erwähnten Ziel ging. Man hätte es auch Spitzkehrenübungsgelände nennen können. Erschwerend kam noch hinzu, dass der Untergrund ziemlich hart und glatt war, so dass man immer wieder zurück rutschte.

Während dieses doch ziemlich steilen Aufstiegs waren wir uns dennoch nicht ganz so sicher, ob wir auch tatsächlich den Großen Beil anbahnten. Wir erinnerten uns an die letzte Tour, bei der wir am Ende auch nicht am eigentich ausgesuchten Gipfel landeten. Da sich Elmar und Tom nicht einigen konnten, welches GPS Gerät in die richtige Richtung führte, entschieden wir uns für 2 Varianten. Tom war dann als erster beim Gipfelkreuz, konnte aufgrund mangelnder Sehschärfe nur die ersten beiden Buchstaben am Kreuz entdeckten und war überzeugt, am Großen Beil zu sein. Der Rest erreichte wenig später nach 1250 Höhenmetern tatsächlich den Gipfel des Großen Beils. Aufgrund der Kälte gab es keinen Gipfelschnaps, stattdessen zogen wir es vor, uns auf die Abfahrt zu konzentrieren. Zuhause angekommen, stellte dann auch Tom fest, dass sein Ziel Gressenstein und nicht Großer Beil lautete 😉

Gamskopf
Das Sonntagsziel sollte der Gamskopf sein und wieder ging es erst einmal ein gutes Stück den Forstweg entlang. Doch irgendwann müssen die 1100 Höhenmeter ja gemacht werden und so kamen auch heute die Freunde der Spitzkehren auf ihre Kosten. Allerdings war der Boden heute nicht ganz so fest und glatt wie tags zuvor. Nur gegen Ende hin, als der Wind böig und eiskalt pfiff, wurde die Kehren immer langsamer und schwerfälliger.

Irgendwann kam dann endlich das Skidepot und es ging zum finalen Gipfelaufstieg. Lange Zeit des Verweilens blieb aber auch heute nicht, da es viel zu windig war. Schnell wieder runter lautete das Motto und Skier anschnallen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war die Tatsache, dass die schönste Skiabfahrt aller Skitouren heute auf mich zukam. Sowohl Beschaffenheit des Schnees als auch die Steilheit der Piste waren wie für mich gemacht. Ich konnte jeden Meter bis ins Tal genießen und am Ende war mir der Grinser ins Gesicht gemeißelt 😉

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