Sabine im Trailfieber

Albspitze und so …

Zusammen mit Elmar, Isabel, Sevi, Andrea und Tom ging es am Freitag Richtung Garmisch. Ziel der Unternehmung war der Albspitz – Ferrara. Tom und Elmar weigerten sich logischerweise, den Klettersteig zu besteigen und wählten dafür den Aufstieg mit Seil.

Sevi, Andrea und ich hingegen waren hart im Nehmen 😉

Nachdem wir an der Bergstation der Osterfelderbahn (rauf und runter 25 Euro!) ankamen, schritten wir auch schon frohen Mutes alle zusammen zum Einstieg in den Klettersteig. Wir zogen unser Klettersteigset an, verabschiedeten uns von den beiden Kletterern und schon konnte es losgehen. Sevi erklärte Isabel kurz die wichtigsten Dinge, da sie zum ersten Mal einen Klettersteig absolvierte. Schon nach wenigen Metern konnte man feststellen, dass die Bezeichnung „Klettersteig“ hier wohl etwas übertrieben war. Kein einziges Mal auf dem Weg zum Gipfel klickte ich ein und sogar Isabel klickte nur auf den ersten Metern. Nach einer guten Stunde waren wir auch schon oben, schossen ein paar Gipfelfotos und machten kurze Brotzeit. Ich suchte noch schnell die Gipfeldose und schon konnte es wieder bergab über den Ostgrat und den Nordwandsteig gehen. Da sich Andrea beim Aufstieg am Knie verletzte, ging es bei ihr etwas langsamer voran und da Sevi und Isabel bei ihr waren, konnte ich etwas schneller voran laufen. Scheinbar verpasste ich aber die Abzweigung in den Nordwandsteig.

Letztendlich schloss ich mich einer anderen Wandergruppe an und stieg nun über die Schongänge Richtung Kreuzeck ab. Von hier aus musste ich dann wieder 20 Minuten bergauf wandern, um wieder zu der Osterfelder – Bergstation zu gelangen.

Diesen Weg kannte ich aber schon, denn dieser war Bestandteil des Salomon – Ultratrails im Juni dieses Jahres.

Letztendlich trafen wir uns dann alle wieder im Gastraum der Bergstation und gemeinsam fuhren wir ins Tal hinab.

Einkehr war für heute in der Pizzeria Renzo in Garmisch geplant. Hier stießen dann auch Ulli und Alex zu uns (Freunde von Elmar!)

Mit vollem Magen und müde fuhren wir dann zu unserem Quartier in Krün (Schöttlkarspitz!). Da wir hier nur in der Gaststube hätten sitzen dürfen, hier aber geraucht wurde, zogen wir den Aufenthaltsraum vor, um unser Schlummerbierchen zu trinken.

Für den nächsten Tag war die Besteigung des Wörner geplant.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann zuerst zum Mittenwalder Bahnhof, um Andrea hier abzuliefern. Aufgrund ihres kaputten Knie war es ihr nicht mehr möglich, weiter zu wandern. Sie fuhr deshalb mit dem Zug nach München, um eine Freundin zu besuchen.

Der Rest der Truppe machte sich anschließend auf die Tour. Der Aufstieg auf den Wörter – Sattel dauerte 4 Stunden und forderte uns aufgrund der 1300 hm doch einiges ab. Um 13 Uhr waren wir am Sattel und überlegten nun, ob wir den Gipfelaufstieg noch wagen sollten. Er war mit 1,5 – 2 Stunden veranschlagt und wenn man auch die Zeit des Abstieg mit einrechnete so wurde es doch etwas knapp. Zudem wusste ich nicht, ob ich mir das Ganze zutrauen sollte. Es war zwar nur eine Kletterei im 1er Bereich und ausgesetzte Stellen machen mir eigentlich nichts aus. Trotzdem wusste ich nicht so recht, was ich machten sollte. Als Tom dann sagte, dass er auf keinen Fall auf den Gipfel gehen würde, war für mich die Entscheidung klar. Ich blieb auch unten!

Zusammen stiegen Tom, Isabel und ich zur Hochlandhütte ab und tranken hier eine Radlermass (was anderes gab es nicht, da die Hütte eigentlich schon zu hatte, aber aufgrund des schönen Wetters auf hatte!).

Nach einer chilligen Stunde traten wir dann den Abstieg an und ließen es auch mitunter ganz schön krachen. Während Isabel immer wieder Halt machte, um alles genau zu betrachten, übten Tom und ich uns im „Trailrunning“.

Auch Elmar nutzte nach seinem Gipfelanstieg den Weg, um sich im „Trailrunning“ zu üben und holte uns tatsächlich ein, als wir gemütlich auf einer Wiese uns sonnten, um auf Isabel zu warten.

Laut seinen Ausführungen war nur er am Gipfel, für Sevi hätte die Zeit nicht mehr ausgereicht.

Zurück am Auto wuschen wir uns notdürftig in einem Kuhtrog und zur Stärkung sollte es zum großartigen MC Donalds.

Heimwärts mussten wir lange Stauzeiten in Kauf nehmen.

Gegen 11 Uhr war ich dann daheim und konnte Juli noch eine „Gute Nacht“ wünschen, bevor wir ins Bett krochen.

Fazit:

  • Albspitz – Ferrara hätte ich mit sparen können
  • mit dem Wörner hab ich noch eine Rechnung offen (evtl. aber von der Kaserne aus mit dem MTB!)IMG_0862

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